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3. Kapitel - Verglühen

Raito schob ganz langsam , fast sacht L´s Hose weiter nach unten zu seinen Fußgelenken. Immer und immer wieder wanderten seine Lippen über Ryuuzakis Hals und küssten ihn leidenschaftlich. Eine Hand wanderte durch sein pech schwarzes Haar und dann drückte er ihn fest an sich. L wurde von Raitos plötzlichem Feuer überrascht und stimmte sich in es ein. Er biss sich auf seinen angewinkelten Zeigefinger und stöhnte leise. "Ich .. vergehe.. ich bin wie ein Eiskristall auf seiner Haut.. umgeben von seinem Feuer.." Er zog Raito die Hose aus und strich vorsichtig über seine Oberschenkel. Sein Mund wanderte langsam, fast schon schüchtern seinen Hals herauf und begann an ihm zu saugen um so einen Knutschfleck auf seiner Haut zu erzeugen. Raito stöhnte auf und spürte wie sich seine Häärchen zu einer Gänsehaut aufrichteten. Dann drückte er L auf den Boden und legte sich auch ihn. "Ryuu..", hauchte er mit sanfter Stimme, L sah ihn an und lächelte. Dann spürte Ryuuzaki wie ernst es ihm war, ängstliche Gedanken schossen durch seinen Kopf. "Wird er mich nach diesem Tag hassen? Wird er mich fortwerfen?"

"Ryuu, du gibst mir als erster das Gefühl ich zu sein...nur du.", sagte Raito leise und sah ihm lange in die Augen dann küsste er ihn sanft, fast so als hätte er angst er könnte unter ihm zerbrechen mit seiner hellen, fast durchscheinenden Haut, welche noch reiner als der Schnee zu sein schien. L lächelte. "Raito ... bevor wir das tun .. musst du mir.. noch eine Frage beantworten...bitte.", sagte er unter seinen Küssen hervor. Raito hörte auf ihn zu küssen, sah ihn mit einer Mischung aus Verwunderung und leichtem Schrecken an. "Was willst du wissen?" "Ich habe Angst .. davor, dass du mich hassen könntest.. und mich nicht mehr sehen wollen würdest... würdest du mich wegwerfen?", fragte Ryuuzaki und man sah ihm seine Angst deutlich an. Raito strich ihm sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht und lächelte. "Warum sollte ich so etwas tun?" Er lächelte nervös und antwortete dann : "Ich weiss nicht, ich habe einfach Angst und ausserdem bist du doch total der Frauenschwarm und .. und jetzt.", er senkte seine Augen zu Boden und gab ihm dann einen leichten Kuss. "Ich habe nie etwas für sie empfunden, du bist der erste bei dem meine Gefühle so aufschwallen." Raito gab ihm einen Kuss auf die Brust dann lächelte er ihn warm an.

"Ja, so ist das bei mir auch, da bin ich echt froh aber .. du .. du wärst mein erster.", sagte Ryuuzaki und sah ihn mit roten Wangen an. "Keine Sorge", sagte Raito lächelnd und beugte sich dann zu seinem Ohr vor, "Ich werde sanft wie ein Lamm sein." Ryuuzaki musterte ihn kurz. "Ok, ich vertraue dir", dann ging seine Stimme in ein Flüstern über, "Ich gehöre dir.... mit Leib und Seele .. schon seit dem ersten Moment in dem ich dich sah.", er schloss die Augen und gab sich ihm hin.
Raito legte sich auf ihn und sein erigiertes Glied glitt langsam in ihn dann küsste er L innig und begann sich ganz sachte zu bewegen. "Sein Mein!", fuhr es Raito erregt durch den Kopf. Dann wanderte seine Hand runter und berührte Ryuuzakis warmen Penis.

Und nach einiger Zeit stimmte er sich in Raitos rhythmische Bewegungen ein. Ryuuzaki stöhnte laut auf und sein Herzschlag wurde immer schneller dann öffnete er die Augen und sah in Raitos lächelndes Gesicht. //Wie oft habe ich das geträumt.. und nun ..ist dieser Traum Wirklichkeit geworden.. mein Eden auf Erden.// "Uh!", Ryuuzaki stöhnte auf und drückte ihn trotz des Schmerzes, der aufkam festern an sich und spürte wie die Bewegungen härter wurden. "Das ist so gut..", keuchte er und seine Fingernägel bohrten sich tief in Raitos Haut, "Hör nicht auf."
Raito stöhnte laut auf als er L´s Fingernägel spürte, die einen leichten Schmerz hinterließen doch dieser ließ sein Herz nur noch rasender schlagen. Sein Atem stieg in kleinen Wölkchen in den schier endlosen Himmel hinauf und vereinte sich dort mit den Wolken zu einer Gestalt. Raito legte seine Hand in die seines Partners und drückte sie sanft in den Schnee dann wandte er sich wieder Ryuuzakis Hals zu, der ihn magisch anzog. Ryuuzaki drückte Raitos Hand fester und ihn mit der anderen Hand stärker an sich. Er biss sich auf die Unterlippe und ein Stöhnen entwich ihm. Dann schoss plötzlich Schmerz durch seinen Körper, ausgelöst durch Raitos Bewegungen und er zuckte zusammen. Er kniff die Augen fest zusammen und dennoch wurden sie immer feuchter. "Was hast du?", fragte Raito besorgt, hielt inne und musterte ihn. Doch Ryuuzaki lächelte. "Es .. es ist nichts,", er wich seinen Blick aus, "es .. tut weh aber", er sah ihn wieder an und eine Träne ran über seine Wange, "hör nicht auf! Ich gehöre doch dir!" "Du musst das nicht für mich tun", sagte er lächelnd und strich ihm Schnee von der Wange, "Ich bin schon froh darüber, dass du dich mir so weit geöffnet hast und so viel von dir preisgegeben hast." L lächelte, zog Raito zu sich herunter und küsste ihn. Als sich ihre Lippen wieder voneinander lösten schüttelte er den Kopf. "Nein, bitte, hör nicht auf.. ich will dir gehören, für immer nur dir!" "Du gehörst mir, nur mir.", hauchte Raito ihm ins Ohr und drückte ihn fest an sich und versank dann wieder in dem Schwall der Gefühle die in ihm aufkamen. //Fülle mich mit Leben... erfülle mich mit dir.... ich will .. von dir besessen sein..//, ging es Ryuuzaki durch den Kopf und er spürte wie Raitos Bewegungen schneller und härter wurden. Es tat ihm so weh, dass er am liebsten laut aufgeschrieen hätte doch er biss sich schnell auf einen Daumen, so tief bis er den eisenhaltigen Geschmack des Blutes in seinem Mund schmeckte, erst dann ließ er von ihm ab. Er spürte dieses wilde Feuer, dass von seinem Partner zu ihm herüber schoss und ihn um seinen Verstand bringen wollte, seine Seele stand in lodernden Flammen. Er war wie ein herbstbraunes Blatt, dass von dem schneidenden Winterwind zerrissen wurde.

Er stöhnte laut und voller Lust auf und schloss die Augen. Dann spürte er wie Raito sich in ihm ergoss, heiss, voller Feuer, dass in seinen Wunden brannte. Er kam ebenfalls in diesem Moment und warf seinen Kopf zurück. Sein schwarzes Haar warf sich nach hinten und Wassertropfen wirbelten durch die Luft. Dann blieb er ruhig liegen, spürte wie sich Raitos Körper auf ihm hob und wieder senkte. Ein Lächeln umspielte seine Lippen und er schlief langsam ein. Raito versuchte seinen Atem wieder zu beruhigen und glitt aus ihm heraus dann sah er auf ihn herab in sein friedlich schlafendes Gesicht. Vorsichtig strich er ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht und wanderte dann über seine Wange herunter zu seinen lächelnden Lippen. Ein Schauder lief über seinen Rücken und er spürte die Kälte plötzlich wieder, die sie die ganze Zeit umgeben hatte. Er zog sich schnell an und deckte Ryuuzaki fürsorglich zu. Dann betrachtete er ihn noch einen Moment und wurde langsam schläfrig. "Ich ..glaube.. ich liebe zum ersten mal..", durchfuhr es ihn leicht lächelnd bevor er einschlief.

Die Sonne wanderte immer weiter, schon bald leitete sie die Dämmerung ein und L erwachte zitternd. Er setzte sich verwirrt auf und wusste im ersten Moment nicht wo er war doch als er dann Raito sah, der sich an ihn rangekuschelt hatte erinnerte er sich wieder. Er lächelte, sein Anblick beruhigte ihn. Ryuuzaki strich ihm sacht über die Wange und rüttelte ihn dann an seiner Schulter. "Raito..", sagte er leise. Raito hörte seinen Namen und öffnete seine Augen, murmelte etwas und drehte sich auf die andere Seite wo er sich tiefer in die Jacke kuschelte und die Augen wieder schloss. Ryuuzaki stand schnell auf, zog sich wieder an und beobachtete dann wie die Sonne langsam hinter dem Berg versank. Dann sah er wieder zu Raito herüber. "Endlich habe ich jemanden gefunden der mir so wichtig ist, dass ich mein Leben für ihn geben würde.", dachte er und berührte Raitos Schulter um ihn wieder leicht zu schütteln. "Raito, wir müssen zurück, es wird Nacht." Raito setzte sich auf, rieb sich erst mal die Augen. Dann bemerkte er wieder wie kalt es war. Fröstelnd stand er auf und lächelte L warm an ; sein Blick stahl sich zu den letzten Sonnenstrahlen, die gerade hinter dem dunklen Rand der Berge verschwanden. "Ja... du hast recht, lass uns gehen.", sagte er müde und etwas Erschöpfung schwang in seiner Stimme mit dann ging er an Ryuuzaki vorbei und lächelte ihn noch einmal zu. L folgte ihm mit einem lächeln auf den Zügen.

Sie ließen die zauberhafte Welt des Sees hinter sich sowie den verwunschenen Wald und standen schon sehr bald vor den Haus. L schloss die Tür auf, sofort drang das Brummen seines Handys an sein Ohr und er warf den Schlüssel auf den Tisch. Dann stürmte er in eines der Zimmer, ergriff das Handy und öffnete die Klappe. "Ryuuzaki? Hm? Ah ja sie sind es... ok habe verstanden,.. ja sicher..", er nickte, "keine Tödesfälle mehr.. hm ja interessant , ja, ja sicherlich.. gut dann ... ist ... ja .. dann ist unser Objekt unschuldig... ja lassen sie ihn frei..", er wanderte im Zimmer auf und ab. Raito wartete bis L in dem Zimmer verschwunden war und beeilte sich schnell nach oben zu hechten, er musste noch in das Death Note schreiben. In dem Zimmer angekommen krammte er sein Handy aus der Tasche heraus und tippte wild darauf herum um sich ins Internet zu wählen. Es dauerte nicht lange und er fand einige wichtige Namen und schrieb sie in das schwarze Heft. Als er fertig war versteckte er das Death Note wieder und suchte sich Kleidung zum wechseln heraus und machte sich dann wieder auf den Weg nach unten, seine Schritte führten ihn direkt ins Bad, wo er dann schnell die Dusche anstellte.

"Was!", stieß Ryuuzaki erschrocken aus und hörte wie Raito die Treppe herunter kam, seine Schritte stoppten im Bad, das Geräusch von fliessendem Wasser setzte ein. "Jetzt gerade?", er lief aus dem Zimmer heraus in das andere in dem sein Notebook stand und schaltete es ein. "Schicken sie mir die Daten!", seine Augen huschten über die Seite die sich vor ihm aufbauten und sein Herz stockte als er die Todeszeit sah. Sie war gerade mal 5 Minuten her! "Gleich drei Stück auf einmal..", sagte er und klappte das Handy, aus dem noch immer Stimmen drangen einfach zu und ließ es zu Boden fallen. "Ist .. ist er es? Nein ..! ... Das das ist nur ein Zufall.. unmöglich !" Ryuuzaki spürte wie ihm schlecht wurde und sich alles um ihn herum zu drehen begann.

Raito trat gerade aus der Dusche als er Ryuuzakis Aufschrei hörte. Er griff sich schnell zwei Handtücher aus dem Regal, eines legte er um seinen Bauch, das andere warf er sich über die Schultern da sein Haar nass war und tropfte. Er öffnete die Badtür und ging auf die Tür zu hinter der er L vermutete. Er wollte klopfen doch etwas in seinem Inneren hinderte ihn daran und so stand er leise da und lauschte.

Ryuuzaki stützte sich an dem Schreibtisch ab. Der Schwindel in seinem Inneren wuchs immer mehr. "Gleich drei Todesfälle und alle in dieser kurzen Zeit.", murmelte er und fasste sich mit einer Hand an den Kopf, "Kira... Kira... ist..", er konnte es einfach nicht aussprechen und Wut stieg in ihm hoch. L schlug den Deckel des Notebooks laut zu und warf alles, was auf dem Tisch stand herunter und es polterte laut. "Warum?", stieß er aus und sank nieder.

Für einen Moment als Raito diesen einen Namen hörte zog sich alles in ihm zuammen und er fragte sich was das zu bedeuten hatte. Er wartete noch einen kurzen Moment und klopfte dann schließlich.

"Raito?", entwich es leise seinen Lippen, "Ich hoffe er hat nichts gehört!", er schluckte schwer, stand dann auf und torkelte zur Tür, öffnete sie und sah in Raitos dunkle, anziehende Augen. Alles zog sich erneut in ihm zusammen. Er starrte ihn weiterhin an schwieg jedoch, er konnte einfach nichts sagen. Alles drehte sich um ihn und er hatte immer mehr das Gefühl sich übergeben zu müssen.

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